Skip to main content

So punkten Sie mit Ihrem Bewerbungsfoto

Recruiter und HR-Verantwortliche bekommen immer wieder unmögliche Versionen von Bewerbungsfotos zu sehen. Geschrieben wurde zu diesem Thema schon viel. Aber man kann es gar nicht genug betonen: Ihr Bewerbungsfoto ist der allererste Eindruck, den Sie als Kandidatin oder Kandidat vermitteln. Nutzen Sie diese Chance.

Manchmal entscheidet ein Blick von ein paar Sekunden, ob Recruiter und HR-Verantwortliche eine Bewerbung näher anschauen. Ein Bewerbungsfoto ist kein Muss, hilft aber Ihrem Gegenüber, sich einen ersten – hoffentlich positiven – Eindruck von Ihnen zu machen. Deshalb ist es wichtig, dass es professionell wirkt. Sieben Punkte, die Sie beachten sollten.

Tipp 1: Wählen Sie ein aktuelles Bild

Ihre letzte Bewerbung liegt sieben Jahre zurück und Ihr «aktuelles» Bewerbungsfoto stammt gefühlt aus Ihrer Teenagerzeit? Dann ist es definitiv Zeit für ein neues. Da Sie Ihrem Gegenüber mit dem Bewerbungsfoto einen aktuellen Eindruck von sich geben wollen, sollte dieses nicht älter als zwei Jahre sein.

Tipp 2: Gehen Sie zum Profi-Fotografen

Lassen Sie Ihr Bewerbungsfoto von einem Profi machen. Erfahrene Bewerbungsfotografinnen und -fotografen beraten Sie auch bezüglich Outfit und Make-up für Ihr Berufsfeld. Ein Profi wählt mit Ihnen nach dem Shooting die besten Bilder aus und kümmert sich um den optimalen Bildausschnitt sowie das passende Bildformat.

Ein professioneller Fotograf, eine professionelle Fotografin zeigt Ihnen (auf der Website oder auf Nachfrage) andere Bewerbungsfotos als Arbeitsproben. Sie erfahren von ihm oder ihr, was Ihre Bewerbungsfotos kosten werden und wie viel Zeit Sie mitbringen sollten.

Tipp 3: Wählen Sie das passende Outfit

Ihre Kleidung sollte zu der Stelle passen, auf die Sie sich bewerben. Als zukünftige Kundenberaterin einer Versicherung tragen Sie auch auf dem Bewerbungsfoto einen Anzug. In anderen Berufen sind Sie mit Hemd oder Bluse möglicherweise besser beraten. Zusätzliche Orientierungshilfe: Sehen Sie sich auf der Website Ihres Wunsch-Arbeitgebers um und halten Sie Ausschau danach, wie die Mitarbeitenden des Unternehmens gekleidet sind.

Tipp 4: Setzen Sie auf dezentes Styling

Weniger ist oft mehr! Bleiben Sie beim Styling eher dezent. Seien Sie sparsam mit Make-up. Ihre Haare sollten gepflegt wirken und Ihr Gesicht nicht verdecken. Verzichten Sie auf extreme Frisuren und auffälligen Schmuck wie übergrosse Halsketten. Fragen Sie sich zudem, welchen Eindruck Sie der Person vermitteln möchten, die Ihre Bewerbung in den Händen hält und ob Ihr Styling zu diesem Anspruch passt.

Tipp 5: Seien Sie freundlich vor der Kamera

Ein natürliches Lächeln wirkt auf einem Bewerbungsfoto am besten. Denken Sie an was Schönes oder Lustiges, während Sie vor der Kamera stehen.

Achten Sie beim Shooting auch auf Ihre Haltung. Körperspannung ist sichtbar auf Bewerbungsfotos und vermittelt Kompetenz und Souveränität. Stehen Sie also gerade und fest auf beiden Beinen, die Schultern leicht nach hinten.

Tipp 6: Vermeiden Sie diese No-Gos

Manche Bewerbungsfotos gehen gar nicht. Hier sind ein paar Fettnäpfchen, die es unbedingt zu vermeiden gilt:

  • Zu viel Freizeitlook. Ein Bewerbungsfoto soll Professionalität vermitteln. Freizeitfotos wirken in einer Bewerbung rasch unprofessionell. Lassen Sie also das Bild mit Ihrem Lieblingspferd, den Schnappschuss von der Party und das Strandbild der letzten Sommerferien beiseite.
  • Zu viel Haut. Egal, ob Frau oder Mann: Zeigen Sie auf Ihrem Bewerbungsfoto nicht zu viel Haut. Machen Sie im Zweifel lieber noch einen Knopf Ihrer Bluse oder Ihres Hemds zu.
  • Automatenbilder und Selfies. Die Qualität eines Bewerbungsfotos entscheidet über den Erfolg. Investieren Sie in ein professionelles Bild und versuchen Sie nicht, mit einem Passfoto aus dem Automaten Geld zu sparen. Und: Legen Sie Ihrer Bewerbung bloss kein Selfie bei!
  • Übertriebene Posen. Vermeiden Sie theatralische Settings, die sie als gestikulierenden Redner, als Manager am Chefpult oder in Denkerpose à la Rodin zeigen. Bleiben Sie Sie selbst.
  • Ganzkörperaufnahmen. Für Bewerbungen eignen sich in der Regel nur Porträtbilder – es sei denn, es wird vom Arbeitgeber etwas anderes verlangt.

Tipp 7: Aktualisieren Sie auch Ihre Online-Profile

Auch werden als Bewerbungsplattform genutzt. Alles, was für Ihr Bewerbungsfoto gilt, gilt also auch für Ihr Profilbild auf beruflichen Plattformen. Denken Sie daran, Ihr Bild auch dort zu aktualisieren!

Was denken Sie, macht ein starkes Team aus? Haben wir einen Punkt vergessen?

Lassen Sie es uns wissen mit einem Kommentar.

Join the discussion 2 Comments

Leave a Reply